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Mitteilungen des
Gutachterausschusses für Grundstückswerte
im Landkreis Dahme-Spreewald

20.09.05 - Der Grundstücksmarkt im Landkreis Dahme-Spreewald Erstes Halbjahr 2005

Die Kauffallzahlen am Grundstücksmarkt des Landkreises Dahme-Spreewald waren im ersten Halbjahr des Jahres 2005 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um ca. 5 % geringer. In Anbetracht der zeitlich verzögert eingehenden Kauffallinformationen ist jedoch ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr möglich. Die meisten Kauffälle wurden in Königs Wusterhausen (169), Lieberose/Spreewald (112) und Schönefeld (100) verzeichnet. Die geringsten Kaufbewegungen wiesen Eichwalde (21), Schulzendorf (38) und Wildau (41) auf.

 

1. Halbjahr Anzahl Verträge Veränderung zum Vorjahr Geld Mio € Veränderung zum Vorjahr
2003 1.280   74,5  
2004 1.228 - 4 % 60,0 - 19 %
2005 1.169 - 5 % 80,5 34 %

 

Der Geldumsatz stieg dem gegenüber aber mit einem Zuwachs von 34 % deutlich an. Dafür sorgten nicht zuletzt einige umsatzstarke Einzelverkäufe. Die größten Geldumsätze gab es in Schönefeld (21,5 Mio €), Königs Wusterhausen (12,5 Mio €) sowie Zeuthen und Lübben mit je 8,5 Mio €. Den geringsten Umsatz verzeichnen Märkische Heide (0,7 Mio €), Heideblick (1 Mio €) und Unterspreewald (1 Mio €).

Langjährige Betrachtungen zeigen, dass jeweils im 2. Halbjahr die Anzahl der Kaufverträge um ca. 30% über dem 1. Halbjahr rangiert und sich der Geldumsatz um ca. 80% steigert.

Insbesondere in aktuellen Bebauungsplangebieten mit vorhandener kompletter Erschließung ist die Nachfrage für freistehende Einfamilienhäuser unverändert stabil.

Bei unvermindertem Angebotsüberhang besteht weiter konstanter Druck auf das immer noch leicht nachgebende Preisniveau. Neben langfristig stabilen Wertzonen ist in einigen Bodenrichtwertbereichen mit nochmals leicht fallendem Wertniveau zu rechnen.


Jürgen Kuse

 

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